Wissenschaftl. Veröffentlichungen

Quelle: www.wuwhs.org/general_publications.php

Die WUWHS ist der Weltverband aller medizinischen Fachgesellschaften in der Wundversorgung (für Deutschland ist es die DGfW e. V.)

Inhalte:

  1. Wundexsudat
  2. Reduzierung von Schmerzen in der Wundbehandlung
  3. Diagnostik und Wunden
  4. Kompression venöses Ulcur cruris
  5. Vakuum - assitierender Verschluß

 

Wundexsudat / die Rolle der Verbände

Bei den in diesem Dokument vorgestellten Prinzipien des Exsudat-Management handelt es sich um die Konsensusmeinung einer internationalen Expertengruppe. Viele dieser Experten nahmen an einem Treffen der Arbeitsgruppe im Jahr 2006 teil, bei dem der Mangel an Evidenz und Leitlinien auf diesem Gebiet sowie die technische Komplexität von Wundverbänden diskutiert wurde. In den Gesprächen wurde die Notwendigkeit für ein praxisorientiertes Dokument hervorgehoben, in dem beschrieben wird, was ein Exsudat ist, was es uns sagt und wie die Bewertung und das Management eines Exsudats erfolgen sollten.
Der Inhalt richtet sich an alle, die sich qualifiziert mit dem Management von Wunden beschäftigen und soll weltweit an die lokal übliche Praxis in den verschiedenen Ländern anpassbar sein. Letztlich wird auch erwartet, dass die Empfehlungen dazu beitragen werden, die klinischen Behandlungserfolge und die Lebensqualität der Patienten zu verbessern sowie die Ressourcenverteilung besser zu regeln.
Professor Keith Harding 

www.wuwhs.org/datas/2_1/4/consensus_exudate_GR_FINAL.pdf

 

Reduzierung von Schmerzen bei der Wundversorgung


Dieser Leitfaden ist eine Fortbildungsinitiative der World Union of Wound Healing Societies. Es wurden zwei wegweisende Dokumente zugrunde gelegt: das Positionsdokument der European Wound Management Association/EWMA (Europäische Wundbehandlungsorganisation) zum Thema ‘Schmerzen beim
Wundverbandwechsel, sowie ein Ergänzungsdokument des Ostomy Wound Managements mit dem Titel ‘Practical treatment of wound pain and trauma: a patient-centred approach’ (Praktische Behandlung von Wundschmerz und Trauma: eine Annäherung an den Patienten). Als internationale  Fortbildungsinitiative richtet sich dieses Dokument an alle, die sich weltweit mit der Wundversorgung beschäftigen. Die Prinzipien basieren auf Aussagen der zwei oben genannten Dokumente und der Konsensmeinung einer internationalen Expertengruppe (Angaben dazu siehe unten). Um sicherzutellen, dass das Konzept der Best Practice wirklich auf die Versorgung der Patienten angewendet wird, sollten Ärzte diesen Empfehlungen folgen und gemeinsam mit Kollegen, Patienten und Pflegepersonal oder anderen Personen, die an der Pflege beteiligt sind, einsetzen.
Professor Keith Harding   

www.wuwhs.org/datas/2_1/2/GER_consensus_final.pdf

 


Diagnostik und Wunden


Im Juni 2007 trat eine internationale Expertengruppe zusammen, um den Einsatz neu aufkommender diagnostischer Techniken im Wundmanagement zu diskutieren. Dabei wurden spezielle Bereiche ermittelt und analysiert, die sinnvollerweise Gegenstand zukünftiger Forschungsarbeit sein könnten. Dieses auf dem Konsens der Experten basierende Dokument hebt die Bedeutung einer effektiven Beurteilung und Diagnose in der Wundbehandlung besonders hervor. Fernerhin erfolgt eine Darstellung von Einzelheiten und Aufklärung über die individuellen Marker, die Gegenstand der diagnostischen Tests der Zukunft werden könnten. Man hofft, auf diese Weise eine wichtige Debatte im Bereich Wundheilung loszutreten und eine Plattform für die Entwicklung spezieller Testkits zu bieten, die das zukünftige Management von Problemwunden beeinflussen kann.
Professor Keith Harding

www.wuwhs.org/datas/2_1/10/Diagnostic_3M_German_WEB.pdf

 


Kompression venöses Ulcus cruris

Unterschenkelgeschwüre (Ulcera cruris venosa; UCV) und chronisch venöse Insuffizienz (CVI) stellen ein erhebliches Gesundheitsproblem dar, und der Schlüssel für ein erfolgreiches Management liegt in der Anwendung der Kompressionstherapie. Allerdings können verschiedene Faktoren die Fähigkeit eines Arztes beeinflussen, eine wirksame Kompression zu erreichen. Die breite Palette an unterschiedlichen Kompressionssystemen, Unterschiede in der Terminologie und das Fehlen eines klaren Verständnisses von Anpressdrücken können zu Verwirrung und ineffizienter Behandlung führen. Außerdem kommen viele Patienten nicht mit Beinen „wie aus dem Lehrbuch“ und stellen damit praktische Herausforderungen für die Kunst und Wissenschaft der Kompressionstherapie dar.
Die in diesem Dokument vorgestellten Grundsätze stellen die Konsensusmeinung einer internationalen Arbeitsgruppe von Fachleuten dar, die im Juni 2007 tagte. Mit ihnen soll Ärzten weltweit geholfen werden, für die Lebensqualität und die klinischen Ergebnisse wirklich etwas zu verändern. Sie stützen sich auf die kürzlich veröffentlichte Monographie Chronic Venous Insufficiency and Venous Ulceration und sind davon mit beeinflusst.
Professor Keith Harding

www.wuwhs.org/datas/2_1/9/Compression_VLU_German_WEB.pdf

 

 
Vakuum-assistierender Verschluss

Die Empfehlungen in diesem Dokument stützen sich sowohl auf Evidenz-basierte Forschungsergebnisse als auch auf den Konsens einer internationalen
Expertengruppe (siehe unten), Leitlinien für die erfolgreiche Integration der Vakuum-assistierten Wundbehandlung (V.A.C.® Therapy) in die klinische Praxis zu erstellen. Das Dokument geht speziell auf dessen potentiellen Einsatz in den folgenden ausgewählten Indikationsgebieten ein: diabetische Fußulcera, komplexe Unterschenkelulcera, Druckulcera, klaffende Sternumwunden, das offene Abdomen und traumatische Wunden. Außerdem berücksichtigt es Lebensqualität und Kosteneffektivität, die beide bei der Beurteilung der Behandlung an Bedeutung gewinnen. Dieses Dokument wirft auch Fragen auf, die zukünftige Forschungsarbeiten klären müssen und wurde so gestaltet, dass es praktisch und für die lokale Gegebenheiten in verschiedenen Ländern auf der ganzen Welt adaptierbar ist.
Professor Keith Harding

www.wuwhs.org/datas/2_1/11/VAC_GERMAN_WEB.pdf

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